Erfahrung Prozessautomation @ Genossenschaft Migros Ostschweiz

Prozess Automation @ Migros Ostschweiz

Begleitung mehrerer Prozessautomations Projekte in den Bereichen Produktion, Intralogistik und Verlad in hochautomatisierter und hochvolumiger Umgebung.

Die Genossenschaft Migros Ostschweiz (GMOS) ist die drittgrösste nach Umsatz und bewirtschaftet das grösste Versorgungsgebiet aller Genossenschaften. Die GMOS betreibt in Gossau SG eine zweimal täglich umschlagende Frischeplattform und ein kleineres Regionallager. Zudem produziert die GMOS 75 Tonnen Wurstwaren pro Woche und verpackt 25 Millionen Packungen Frischfleisch und Charcuterie pro Jahr.

Ausgangslage

Im Rahmen des Projektes Synchro hat die GMOS ihre Supply Chain Visibility weiter optimiert. Die einzelnen bereits weitgehend transparenten Logistikprozesse wurden dabei durch ein übergeordnetes EPCIS System durchgängig miteinander verbunden. Mittels RFID Technologie konnten die Informationsflüsse von Produktion bis Filiale nicht nur mehr pro Palette sondern auf Stufe der einzelnen Plastikgebinde mit den Warenbewegungen synchronisiert werden. „Synchro vereinfacht zum einen die Bewirtschaftung unserer zweimal täglich umgeschlagenen Frischeplattform und ermöglicht zum anderen eine optimierte Auslastung der automatischen Anlagen und der LKW Kapazitäten“, erläutert Daniel Balmer, Bereichsleiter Transportlogistik.

”Wir haben Christoph Röthlisberger als pragmatischen engagierten Berater erlebt, der komplexe integrierte Gesamtsysteme und -prozesse einfach abzubilden wusste. Mit seinem IoT Know-how hat er nachhaltig zum Projekterfolg mehrerer Industrie 4.0 Lösungen beigetragen.”

Daniel Balmer, Bereichsleiter Transportlogistik Genossenschaft Migros Ostschweiz

Industrie 4.0 Lösung

1. “Verheiratung” des aktuellen Wurstwaren Produktions Loses inklusive des Gesamtgewichts pro Gebindestapel mit den eineindeutigen RFID Gebindenummern und Speicherung im Produktions und übergeordneten EPCIS System, ca. 10 Stationen/Lesepunkte

2. Verfolgung aller Frischegebinde auf mehreren Anlagen/Systemen und Nutzung der RFID Gebindenummer aus dem übergeordneten EPCIS System zur zuverlässigen Anlagensteuerung bis zur Palettenbildung pro Filiale, >20 Identifikations-/Lesepunkte

3. RFID Verladekontrolle der Filialpaletten und automatische effektive Filialbuchung im ERP System nach Abschluss des Verladeprozesses respektive Verhinderung Abschluss falls kritische Paletten noch nicht verladen wurden, ca. 20 Tore/Lesepunkte

Industrie 4.0 Nutzen

  • Synchronisation von Waren- und Informationsflüssen – “Keine Daten ohne Bewegung. Keine Bewegung ohne Daten”:
    synchrone Datenflüsse und erhöhte Transparenz führen zu weniger Fehler und ermöglichen kleineren Sicherheitsbestand (Bullwhip Effekt)
  • Automatisierungsnutzen – ”weniger Arbeit & weniger Fehler”:
    grosse Relevanz bei Jahresvolumen von >20 Millionen Gebindelesungen und >2.5 Millionen verladenen Paletten, Automatisierung mit RFID ermöglichte eine (wirtschaftliche) Verladekontrolle
  • Informationsnutzen – “neues/früheres Wissen”:
    Verfügbarkeit von Echtzeit Information, z.B.  aktuell bereits korrekt verladene Paletten sowie Echtzeit Falschverladealarm
  • Transformationsnutzen – “Wir können etwas, was wir vorher noch nicht konnten”:
    Automatisierter Verladeabschluss, z.B. automatische Filialbuchung effektiv verladener Paletten resp. Verhinderung Abschluss falls kritische Paletten noch nicht verladen wurden

Quelle: Inhalte & Bilder Genossenschaft Migros Ostschweiz

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